Entlastung:

Pflegende Angehörige stehen unter einer enormen psychischen und körperlichen Belastung.

Umso wichtiger ist es, dass sie Entlastungsangebote nutzen.

Details zur Finanzierung der nachfolgend vorgestellten Entlastungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige finden Sie in der Rubrik → Finanzierung.

 

Angehörigen- / Selbsthilfegruppen:

Hier können Sie sich mit anderen pflegende Angehörigen austauschen.

 

Beratungsangebote:

Diverse (kommunale oder kirchliche) Stellen beraten Sie zu unterschiedlichen Themen.

 

Betreuungsangebote:

Diverse Anbieter betreuen Ihren Angehörigen in deren Einrichtung oder in seiner Wohnung.

 

Bücher:

Häufig speziell für Angehörige geschrieben, können Ihnen Bücher wichtige Informationen geben.

Buchtipps finden Sie in den einzelnen Themenbereichen.

 

Ersatz- bzw. Verhinderungspflege:

Falls Sie verhindert sind, die Pflege Ihres Angehörigen durchzuführen (z.B. wegen Krankheit oder Urlaub), zahlt die Pflegekasse einen Ersatz (z.B. einen Pflegedienst).

Dies ist auch stundenweise möglich.

 

Essen auf Rädern:

Die Mahlzeit wird entweder frisch zubereitet oder gefroren geliefert.

 

Familie / Freunde / Nachbarn:

Lassen Sie sich auch von diesen z.B. stundenweise entlasten.

 

Hospiz:

Ambulant: Speziell ausgebildete Personen betreuen Ihren sterbenden Angehörigen zu Hause.

Stationär: Wenn Ihr Angehöriger im Sterben liegt und eine Pflege zu Hause nicht mehr möglich ist, kann er ggf. in einem stationären Hospiz gepflegt werden.

 

Kurse für pflegende Angehörige:

Hier lernen Sie z.B., wie Sie rückenschonend pflegen.
Informationen gibt es bei Pflegediensten und Pflegekassen.

 

Kurzzeitpflege:

Ihr Angehöriger wird bis zu 4 Wochen in einem Pflegeheim versorgt.

 

Nachbarschaftshilfe:

Kleine Hilfen im Alltag (z.B. Besuchs-, Begleit- oder Einkaufsdienste, Betreuungsangebote, Zubereiten der Mahlzeiten).

 

Pflegeheim:

Wenn die Pflege zu Hause nicht mehr möglich ist.

Tipps finden Sie in der Rubrik → Heimeinzug.

 

Tagespflege / Tagesbetreuung:

Ihr Angehöriger verbringt den Tag in einer Betreuungseinrichtung.

Umfang und Häufigkeit bestimmen Sie.

 

Urlaub / Reise:

– Ihr Angehöriger nimmt an einer betreuten Reise teil.

– Während Sie im Urlaub sind, bezahlt die Pflegekasse eine Ersatzperson.

– Oder Sie machen Urlaub mit Ihrem Angehörigen, der vor Ort betreut wird.
Anbieterliste im Internet (deutschlandweit): Betreuter Urlaub.