Wundliegen:

Bei einem Dekubitus handelt es sich um eine Wunde, die oberflächliche Hautschichten betrifft.

In schwerwiegenderen Fällen können auch das darunterliegende Gewebe oder sogar die Knochen betroffen sein.

Ein Dekubitus entsteht meist durch zu viel Druck auf gefährdete Körperstellen.

Hierzu zählen z.B. Ohren, Schultergelenke, Schulterblätter, Wirbelsäule, Ellenbogen, Kreuz- und Steißbein, Oberschenkelknochen, Kniegelenke, Fußknöchel und Fersen.

Gefährdet sind insbesondere auch bettlägerige Menschen.

Scherkräfte (z.B. beim Hochziehen oder Herunterrutschen im Bett) können auch zu einem Dekubitus führen.

Feuchte Haut (durch Schwitzen, Urin oder Stuhl) sowie Austrocknung oder Abmagerung können die Entstehung ebenfalls begünstigen.

Zur Vorbeugung eines Dekubitus ist es insbesondere wichtig, länger anhaltenden Druck auf gefährdetet Hautbereiche zu verhindern.

Dies kann z.B. dadurch geschehen, dass sich der Betroffene viel bewegt.

Ist dies nicht möglich, so sollte die Lage der Person regelmäßig verändert werden, z.B. mittels Kissen.

Spezielle Anti-Dekubitus-Kissen (für den Rollstuhl) oder Anti-Dekubitus-Matratzen können ebenfalls hilfreich sein.

Genauere Informationen zu Hilfsmitteln erhalten Sie in der Rubrik → Hilfsmittel.

Sobald Sie eine Hautrötung entdecken, sollten Sie das betroffene Körperteil sofort druckentlasten.

Bleibt die Rötung trotzdem auch zwei Stunden später noch bestehen, so sollten Sie den Hausarzt darüber informieren.

 

Buchtip zum Thema Wundliegen:

Angehörige pflegen – Ein Ratgeber für die Hauskrankenpflege.

 

Informationen zum Thema Wundliegen im Internet:

Dekubitus (Wundliegen) Infos
Dekubitus (Wundliegen) Infos
Dekubitus-Ratgeber Infos